Unser Experte für Diabetes Mellitus – Basics

PROF. DR. MED. WERNER A. SCHERBAUM
Prof. Werner Scherbaum

Spezialisierungen
Endokrinologie, Diabetologie, Rheumatologie
Herausgeber von Frag-den-Professor.de und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates von Diabetes-Deutschland.de, Internist, Endokrinologe, Diabetologe und Rheumatologe Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

 

Die Mitschrift des Interviews mit Prof. Dr. med Werner A. Scherbaum zum Thema “Diabetes Mellitus”

Was ist eigentlich Diabetes?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Diabetes mellitus (übersetzt: honigsüßer Durchfluss), im Volksmund Zuckerkrankheit, ist eine chronische Erhöhung des Blutzuckers, die mit einem hohen Risiko für akute Stoffwechselentgleisungen und insbesondere für Langzeitfolgen an Augen, Nieren, Nerven, Herz und Hirn einhergehen kann. Ursache des Blutzuckeranstiegs ist ein Mangel oder eine verminderte Wirksamkeit des Hormons Insulin und oft auch ein vermindertes Ansprechen der Organe auf Insulin, die sog. Insulinresistenz. Hauptproblem sind im Langzeitverlauf auftretende Organschäden durch Veränderungen an kleinen und großen Blutgefäßen, die u.a. zu Fußgeschwüren führen können.

Wie häufig sind diabetische Spätschäden?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Langzeitfolgen des Diabetes können an verschiedenen Organen auftreten. Veränderungen an kleinen Blutgefäßen (Mikroangiopathie) sind die Ursache für die diabetische Retinopathie (Augenschäden), die diabetische Nephropathie (Nierenschäden) und die diabetische Neuropathie (Nervenschäden).

Diabetes führt auch durch Veränderungen an großen Gefäßen (Makroangiopathie) zu einer früh einsetzenden und beschleunigt ablaufenden Arteriosklerose als Ursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörung der Beine. Das Diabetische Fußsyndrom mit Fußgeschwüren ist oft durch eine Kombination von Neuropathie und arterieller Durchblutungsstörung bedingt.

In Deutschland ist Diabetes die häufigste Ursache für Erblindungen im erwerbsfähigen Alter (6.000/Jahr), die häufigste Ursache für ein Nierenversagen mit Dialysepflichtigkeit (7.000/Jahr) und die bei weitem häufigste Ursache für Amputationen an den unteren Extremitäten (30.000/Jahr). Des Weiteren treten bei Diabetespatienten jährlich etwa 35.000 Todesfälle durch Herzinfarkt und 44.000 Todesfälle durch Schlaganfall auf.

Durch welche Symptome erkennt man Diabetes?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Typische Diabetes-Symptome sind vermehrter Durst, vermehrtes Wasserlassen, auch Müdigkeit, Juckreiz, schlecht heilende Wunden und meistens auch Gewichtsabnahme – akute Gewichtsabnahme, ohne erkennbaren Grund. Diese Diabetes-Symptome treten aber nur bei hohen Blutzuckerwerten auf. Wenn die sogenannte Nierenschwelle für die Glukose überschritten wird, so wird der Zucker im Urin ausgeschieden; der Urin wird süß und man verliert damit auch Energie.

Wenn man wissen will, ob ein Diabetes vorliegt, so muss der Glukosespiegel im Blut („Blutzucker“) gemessen werden, am besten morgens nüchtern. Wer es genau wissen möchte, sollte den sogenannten oralen Glukosetoleranztest (OGTT) durchführen lassen, bei dem ein Trunk mit 75g Glukose verabreicht wird und dabei vorher sowie 2 Stunden danach der Blutglukosespiegel gemessen wird.

Welche Formen von Diabetes gibt es?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Es gibt mehr als 40 Formen von Diabetes. Dies sind der Diabetes Typ 1, der Diabetes Typ 2, der Gestationsdiabetes und die große Gruppe des sonstigen Diabetesformen.

Der Typ 1-Diabetes tritt meist im Kindes-, Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auf und muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Diese Patienten müssen lebenslang mindestens 1-2x am Tag ein Langzeitinsulin und vor jeder Hauptmahlzeit ein schnell wirksames Insulin spritzen. Ein Teil dieser Patienten wird mit einer Insulinpumpe behandelt.

Der Typ 2-Diabetes ist die häufigste Form. Er macht über 90% aller Diabetespatienten aus. Typ 2-Diabetes geht meist mit Übergewicht, Fehlernährung und mangelnder körperlicher Aktivität einher. Früher wurde diese Form als Altersdiabetes bezeichnet. Inzwischen tritt der Typ 2-Diabetes aber häufig schon im mittleren Erwachsenenalter oder bei Fettsucht sogar schon bei Jugendlichen auf – mit einem hohen Risiko, schon im mittleren Lebensalter Langzeitkomplikationen des Diabetes zu bekommen.

Der Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) ist eine Diabetesform, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt (bei 3-5% aller Schwangeren) und meist nach Ende der Schwangerschaft wieder verschwindet, später aber als bleibender Diabetes wieder auftreten kann. Durch eine gezielte Blutzuckeruntersuchung in der 24.-28. Schwangerschaftswoche kann die Erkrankung erkannt werden. Durch eine adäquate Therapie des Gestationsdiabetes können schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind in der Regel sicher vermieden werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Diabetesformen, z.B. bei genetischen Defekten (z.B. MODY), bei Einnahme von Kortison-Präparaten oder bei bestimmten Erkrankungen wie Cushing-Syndrom.

Wer gehört zur Risikogruppe für Diabetes?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Es gibt typische Gruppen von Patienten, die häufiger als andere einen Diabetes bekommen. Dazu gehören eine familiäre Belastung mit Diabetes, das Vorliegen von Übergewicht, mangelnde körperliche Aktivität und höheres Lebensalter. Je höher das Übergewicht, desto höher das Risiko für Diabetes. Mit zunehmendem Alter nimmt das Diabetesrisiko stark zu. Auch bei Patienten mit Bluthochdruck und bei Rauchern ist das Diabetesrisiko erhöht.

Wenn Sie wissen wollen, wie hoch Ihr Diabetesrisiko ist, so gibt es dazu einen einfachen, ohne Labor durchführbaren Diabetes-Schnelltest, der über das Internet verfügbar ist (www.diabetes-deutschland.de). Auf dieser Internetseite finden sich auch aktuelle Informationen zum Diabetes mellitus.

Wie kann eine Diabetes-Erkrankung verhindert werden?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Den Typ 1-Diabetes kann man leider noch nicht verhindern, wenngleich wir sein Auftreten durch den Nachweis spezieller Autoantikörper und auch genetischer Marker sehr gut vorhersagen können.

Beim Typ 2-Diabetes sieht es ganz anders aus: Die beste Möglichkeit, Typ 2-Diabetes zu verhindern oder zumindest stark hinauszuzögern, ist ein gesunder Lebensstil: viel körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, möglichst nicht rauchen. Gesunde Ernährung heißt: kalorienarm, ballaststoffreich, viel Gemüse, Obst in Maßen, günstige Fette, wenig Alkohol. Das sind Lebensstilmaßnahmen die dazu beitragen, den Typ 2-Diabetes zumindest „hintan zu halten“.

Diagnose Diabetes: Was bedeutet das für den Alltag?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Bei Menschen, bei denen die Diagnose Typ 1-Diabetes gestellt worden ist, sollte die Behandlung in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis eingeleitet werden. Die Patienten müssen zunächst geschult werden wie man Insulin spritzt, wie man Blutzucker misst, wie man Kohlenhydrate berechnet und anderes. Man sollte also gut über den Diabetes bescheid wissen, damit man besser damit umgehen kann.

Beim Typ 2-Diabetes können die Patienten beim Hausarzt oder beim Internisten weiter behandelt werden. Wichtig ist ein regelmäßiger Lebensstil, insbesondere viel Bewegung; das kann Fahrrad fahren sein, Schwimmen, Spaziergänge, oder auch Golf spielen. Viele Menschen, bei denen der Typ 2 Diabetes erstmals festgestellt worden ist und die dann behandelt werden und auch ihren Lebensstil umstellen, fühlen sich danach sehr viel wohler. Das ist eines der Therapieziele: gut leben mit Diabetes.

Welche Untersuchungen sind bei Diabetes wichtig?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Wichtig ist eine ausführliche Beratung und Schulung des Betroffenen, insbesondere zur Diät und zur Blutzuckerselbstmessung. Der Arzt sollte eine gründliche körperliche Untersuchung, einschließlich einer Untersuchung der Füße und einer orientierenden neurologischen Untersuchung, durchführen. Bei der Blutuntersuchung sind u.a. auch die Nierenwerte, die Leberwerte und die Blutfette zu bestimmen.

Alle 3 Monate wird eine klinische Kontrolluntersuchung durchgeführt und der sogenannte HbA1c-Wert gemessen, der als Mittelwert der Blutzuckerspiegel über die vorausgegangenen 2-3 Monate angesehen werden kann. Im Urin muss die Ausscheidung des Eiweißes Albumin gemessen werden, um eine Nierenschädigung rechtzeitig zu erkennen.

Leider können schon zu Beginn des Typ 2-Diabetes Langzeitfolgen vorhanden sein, weil die Diabetes-Diagnose oft um 5-8 Jahre verzögert gestellt wird. Daher sollte schon bei Diagnosestellung eine augenärztliche Untersuchung durchgeführt werden. Danach sind augenärztliche Kontrollen mindestens 1-mal pro Jahr angezeigt. Weiterhin sollten Herz und Gefäße in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Was beinhaltet der Therapieplan bei Diabetes?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Wenn die Diagnose eines Diabetes gestellt worden ist, so muss der Blutzucker durch geeignete Maßnahmen eingestellt werden. Beim Typ 1-Diabetes geschieht dies durch die Insulintherapie, beim Typ 2-Diabetes anfangs meist mit Tabletten. Beim Typ 2-Diabetes geht es aber nicht nur um den Blutzucker, sondern diese Patienten haben meist auch einen erhöhten Blutdruck und erhöhte Blutfettwerte, die möglichst in den Normalbereich gebracht werden müssen.

Es handelt sich also um eine umfassende internistische Behandlung. Der Therapieplan muss individuell und für die Passfähigkeit bei Diabetes zugeschnitten sein. Eine zu rigorose Absenkung des Blutzuckers auf Werte wie bei Nicht-Diabetikern hat sich überraschenderweise als risikoreich herausgestellt.

Was gibt es Neues in der Diabetes-Therapie?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Insulin kann heute über Insulin-Infusionspumpen verabreicht werden, die nicht viel größer als eine Streichholzschachtel sind. Die gewünschte Insulindosis, z.B. vor einer Mahlzeit, wird durch Knopfdruck verabreicht. Es gibt inzwischen Blutzucker-Messsysteme, die kontinuierlich messen und dies auf einer Armbanduhr elektronisch anzeigen. Diese Messsysteme können mit der Insulinpumpe verbunden werden, so dass die verabreichte Insulindosis mit Einschränkungen entsprechend dem aktuellen Insulinbedarf automatisch gesteuert werden kann. Ziel ist ein sogenanntes Closed-Loop-System (geschlossener Regelkreis) mit Selbststeuerung. Dies wäre für Menschen mit Typ 1-Diabetes ein großer Fortschritt.

Für den Typ 2-Diabetes gibt es eine ganze Palette von Medikamenten, Tabletten oder Spritzen, die aber nur für bestimmte Patientengruppen geeignet sind. GLP-1 Analoga sind Medikamente, die wie das im Darm produzierte Hormon GLP-1 wirken und erstmals aus dem Speichel der südamerikanischen Echse „Gila-Monster“ gewonnen wurde. Diese GLP-1 Analoga senken den Blutzucker und führen zu einer Gewichtsreduktion, ohne das Risiko für Unterzuckerungen zu beinhalten, wie das bei der Insulintherapie der Fall ist.

Inzwischen gibt es ein GLP-1 Analog, das man nur 1-mal pro Woche spritzen muss und es laufen derzeit Studien zu einer ähnlichen Substanz, die man sogar nur 1-mal pro Monat unter die Haut spritzen muss. Auch wird an einer kleinen Kapsel mit einer solchen Substanz gearbeitet, die man nur 1-mal im Jahr unter die Haut einbringt.

Bei den Insulinen gibt es inzwischen sehr kurz wirksame Analoga, die nur für die Zeit der Mahlzeit wirken, so dass man zwischen den Hauptmahlzeiten nicht unbedingt noch Zwischenmahlzeiten einnehmen muss, um nicht zu unterzuckern. wurde ein Langzeitinsulin –Analog entwickelt, das nur alle 2-3 Tage gespritzt werden muss und z.B. die Betreuung von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen erleichtern kann.

Ist Diabetes mellitus heilbar?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt fortschreitet. Deshalb steht auch in den meisten Lehrbüchern, dass Diabetes nicht heilbar ist. Das stimmt aber nicht ganz. Zum Beispiel kann man bei fettsüchtigen Menschen mit Typ 2-Diabetes durch eine Magenbypass-Operation, die Anlage eines Schlauchmagens oder durch ein Magenband eine starke Gewichtsreduktion (um 30 kg und mehr) herbeiführen und damit den Diabetes in über 60% der Fälle binnen weniger Monate beseitigen.

Wenn es bei stark übergewichtigen Patienten gelingt, das Gewicht durch diätetische Maßnahmen drastisch zu reduzieren und durch körperliche Aktivität auch zu unterstützen, so kann der Blutzucker wieder in den Normbereich kommen. Allerdings besteht bei diesen Menschen das Risiko, dass der Diabetes wieder auftritt, wenn sie wieder in ihren alten Lebensstil zurückkehren.

Mit der Pankreastransplantation kann der Diabetes geheilt werden. Die Erfolgsrate liegt heute bei etwa 85%, allerdings nur über 3-5 Jahre hinweg gesehen. Diese Menschen brauchen eine lebenslange Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) zur Verhinderung einer Transplantatabstoßung. Daher und wegen der Schwere des Eingriffs wird die Pankreastransplantation in der Regel nur bei Patienten mit einem dialysepflichtigen Nierenversagen als Doppeltransplantation von Pankreas und Niere durchgeführt. Dies sind meist schwerkranke Patienten, die von einer erfolgreichen Transplantation enorm profitieren.

Bei der Inselzelltransplantation werden die Pankreasinseln (die das Hormon Insulin produzieren) aus einem Spenderorgan isoliert und durch eine technisch nicht sehr aufwändige CT-gesteuerte Punktion in die Pfortader der Leber eingebracht. Leider sind die Erfolgsraten dieser Methode noch nicht gut und diese Menschen brauchen auch eine lebenslange immunsuppressive Therapie mit allen ihren Risiken.

Gibt es schon eine Stammzelltherapie beim Diabetes?

Herr Prof. Dr. med. W. Scherbaum: Das Ziel der Stammzelltransplantation des Diabetes ist es, möglichst körpereigene Zellen (die nicht der Abstoßung anheimfallen) dazu zu bringen, gleich wie die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse genügend Insulin zu produzieren. Die Insulinproduktion von Zellen kann aber auch mit fremden Zellen durch ein sogenanntes genetisches Engineering erreicht werden; die Insulinproduktion ist nicht das Problem.

Das Hauptproblem ist vielmehr, dass die Zellen wie die natürlichen Betazellen ein Messsystem (Sensor) an ihrer Oberfläche brauchen, das ständig den Umgebungszucker abgreift und nur dann die Insulinsekretion ankurbelt, wenn der Glukosespiegel bestimmte Schwellenwerte übersteigt. Wenn zu viel Insulin produziert wird, dann droht nämlich eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit Koma und sogar der Tod.

Weltweit arbeiten zahlreiche Forschungsinstitute an der Entwicklung körpereigener Stammzellen für die Insulintherapie. Dazu gibt es sehr ermutigende Forschungsergebnisse, aber der Weg bis zur Einführung in die Therapie beim Menschen ist noch weit. Leider gibt es kommerzielle Anbieter, die den Menschen schon jetzt und für viel Geld eine Heilung des Diabetes durch eine Stammzelltherapie anbieten, die aber nachweislich noch nicht wirksam ist. Solche rein ökonomisch getriebenen „Therapieverfahren“ widersprechen der ärztlichen Ethik und sie machen den Menschen mit chronischen Erkrankungen ungerechtfertigte Hoffnungen auf eine rasche Heilung.

Quelle: Frag-den-Professor.de – Experten-Interview mit Herrn Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum zum Thema „Neue Möglichkeiten zur Behandlung des Diabetes mellitus“, als Video aufgenommen im Mai 2012


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